RIGOBERT OPHOFF – Bundesverdienstkreuz

Mitteilung

15. September 2026 Rigobert Ophoff erhält vom Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Frank-Walter Steinmeier,  das „Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“

Das Bild zeigt Rigobert Ophoff umrahmt von Bürgermeister Mettenborg und Landrätin Laukötter

Thomas Bergmann – Ein langer Name, eine große Auszeichnung. Aus der Hand der Landrätin des Kreises Gütersloh, Ina Laukötter (in Vertretung von Herrn Bundespräsident Steinmeier), erhielt Rigobert Ophoff heute Nachmittag im „Historischen Rathaus“  zu Wiedenbrück im Rahmen einer Feierstunde diese wichtige und großartige Anerkennung für sein bisheriges Lebenswerk.
Die „Gute Stube“ des Historischen Rathauses war gut gefüllt. Neben der Landrätin war auch Bürgermeister Theo Mettenborg anwesend. Vom Schachbund NRW waren der Präsident Ralf Chadt-Rausch und Vizepräsident Finanzen Olaf Winterwerb vor Ort dabei. Der Schachverband Ostwestfalen-Lippe wurde vom Vorsitzenden Hermann Dieckmann vertreten. Den Schachbezirk Bielefeld und den Rhedaer Schachverein vertrat Thomas Bergmann.  

Frau Laukötter würdigte ausführlich das Lebenswerk von Rigobert Ophoff. Im Mittelpunkt stand das Schachspiel in all seinen Facetten. Sein schachlicher Weg begann nach dem Zweiten Weltkrieg in Bielefeld-Brackwede, wo er bereits erste Erfolge sammelte. Nach seinem berufsbedingten Wechsel nach Rheda 1951 prägte er die Geschicke des Rhedaer Schachvereins bis heute – 75 Jahre lang. Und das sportlich und administrativ.

Noch im Alter von jetzt 95 Jahren ist er Bestandteil der ersten Rhedaer Mannschaft, die jetzt im zweiten Jahr in der Regionalliga spielt. Über 420 Spiele in Mannschaften des Rhedaer Schachvereins sind dokumentiert, aber es fehlen noch einige Jahrgänge in der Chronik. Es sind also definitiv noch deutlich mehr. Als Geschäftsführer des Vereins hat er über Jahrzehnte dazu beigetragen, dass der Verein jetzt da steht, wo er steht. Ohne ihn würde es den Rhedaer Schachverein so nicht geben.
Ophoff organisierte NRW-Landesmeisterschaften im Seniorenbereich in Rheda-Wiedenbrück.

Daneben war er im Schachbezirk Bielefeld und im Schachverband Ostwestfalen-Lippe über Jahre hinweg in vielen Funktionen aktiv.
Rigobert Ophoff war auch überörtlich tätig. Im „Förderkreis der Senioren im Deutschen Schachbund“ war er Vorsitzender. Für ihn sammelte er auch Spenden.
Noch heute spielt Rigobert Ophoff nicht nur in der ersten Mannschaft des Rhedaer Schachvereins. Er nimmt weiterhin bundesweit an vielen Seniorenturnieren teil.

Sein ehrenamtliches Engagement beschränkt sich aber nicht nur auf den Schachverein. Insgesamt ist Rigobert Ophoff in ca. 25 Vereinen auf lokaler Ebene aktiv, die er aktiv oder passiv unterstützt. Das schließt auch kulturelle und kirchliche Einrichtungen ein. Dazu kommt eine langjährige kommunalpolitische Arbeit.

Gerade unter dem Aspekt „ehrenamtliches Engagement“ ist Rigobert Ophoff ein Vorbild für viele, und verdient die Auszeichnung, die er heute bekommen hat.