Kongress bestätigt Präsidium im Amt

Schachbund NRW tagt im münsterländischen Billerbeck
Frank Neumann - Traditionell lädt der Schachbund NRW seine Mitglieder regelmäßig zum Bundeskongress. In diesem Jahr fand unmittelbar davor eine Arbeitstagung statt, bei der es in Workshops um die zukünftige Struktur des Schachs in NRW ging.
Für die Arbeitstagung am Samstag, 27.04.2019 hat der Schachbund seine Mitglieder aufgefordert, ihre Erwartungen und Anforderungen an den Bund als Dienstleister zu formulieren. Zusätzlich hinterfragten die Teilnehmer der Workshops die Rolle von Vereinen, Bezirken und Verbänden.
Parallel begleiteten Michael S. Langer (Präsident des Schachbundes Niedersachsen) sowie Peter Eberl (Präsident des Bayerischen Schachbundes) die Workshops. Beide konstatierten zudem in ihren Statements im Plenum, dass der Schachsport auf allen ehrenamtlichen Ebenen einen Reformbedarf habe. Dies habe verschiedene Ursachen, die nicht zuletzt im gesellschaftlichen Wandel begründet lägen.
Beim abendlichen Ausklang diskutierten die Teilnehmer weiter intensiv und förderten auf diese Weise die Kooperation untereinander.
Am Sonntag, 28.04.2019 durfte der Bundeskongress mit Professor Uwe Pfenning den dritten Präsidenten eines Landesverbandes, diesmal aus Baden begrüßen. Er verwies in seinem Grußwort auf den bereits heute sehr guten Austausch der beiden Verbände und wünschte der Tagung einen guten Verlauf.
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Dies tat auch Andrea Milz, Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt in der Landesregierung NRW. In dem von Präsident Ralf Niederhäuser verlesenen Grußwort unterstrich sie u.a. die Bedeutung von Schach als Sport und seine Bedeutung für die Gesellschaft.
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Anschließend ehrte Präsident Ralf Niederhäuser Herrn Harald Kurz mit der Ehrennadel des Schachbundes NRW.
Die Berichte der Präsidiumsmitglieder lagen den Sitzungsteilnehmer schriftlich vor, wobei es sich Ralf Chadt-Rausch als Vizepräsident Finanzen nicht nehmen ließ, das Zahlenwerk ergänzend ausführlich in der Sitzung zu erläutern.
Nachdem diverse Anträge zur Abstimmung standen, wurden die Wahlen für das neue Präsidium durchgeführt. Bis auf die Vertreterin des Frauenschachs, sowie des 2. Spielleiter kandidierten alle Präsidiumsmitglieder und wurden – ohne Gegenkandidaten – mehrheitlich und einstimmig wiedergewählt.
Als Fazit hoben die Vertreter der Mitglieder das produktive Miteinander sowie die insbesondere beim Bundeskongress geschaffene Transparenz über das Handeln des Bundes hervor. Ein Lob galt zudem den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Tagungshotels Weissenburg, die für eine hervorragende Bewirtung sorgten.
Kongressbericht 2019

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