Fünf NRW-Kaderspieler/innen bei der Online-WM

linda carmenCarmen Voicu-Jagodzinsky - Beim Qualifikationsturnier des DSB zur Vorrunde der Onlineweltmeisterschaften war NRW heute sehr erfolgreich. 
Neben der bereits für die Europavorrunde in der U14w vorberechtigten Luisa Bashylina (SG Solingen) nahmen Alexander Suvorov (SG Porz) in der U18, Melanie Müdder (SG Solingen) in der U18w, Alexander Krastev (SG Solingen) in der U16, Linda Becker (SV Hemer) und Yaroslava Sereda (SG Solingen) in der U14w, Michelle Trunz (Godesberger SK), Hussain Besou (Turm Lippstadt) und Alex Marcziter (SG Porz) in der U10 und Tamila Trunz (Godesberger SK) in der U10w am heutigen Samstag auf der Plattform tornelo an den Qualifikationsturnieren teil.

Alle Spielerinnen und Spieler sind Kaderspieler des Schachbundes NRW.

In der U18 und U16 (jeweils m/w) wurden Halbfinale und Finale über vier Schnellschachpartien ausgetragen. In den anderen Altersklassen war noch ein Viertelfinale über zwei Partien vorgeschaltet. 
Nur Yaroslava Sereda blieb im Viertelfinale auf der Strecke. Alle anderen Akteure erreichten das Halbfinale. 
Dort setzte sich in der U14w Linda Becker erstaunlich sicher gegen die Deutsche Meisterin Saskia Pohle durch. Nach zwei Siegen war sie auch in der dritten Runde immer am Drücker und sicherte mit einer Zugwiederholung das frühzeitige Weiterkommen ab.

Ganz souverän mit jeweils drei Siegen erreichten sich die Trunz-Schwestern in der U12w und U10w die Finalspiele. 
Auch Alexander Suvorov schaffte es in der „regulären Spielzeit über vier Partien. 
Melanie Müdder hatte es in der U18w gegen Nationalspielerin Annmarie Mütsch schwer und schied aus.

In der U10 gab es zwei identisch verlaufende Matches, einmal mit dem besseren Ende für den NRW-Spieler, einmal mit dem schlechteren.
Hussain Besou war Favorit in seinem Spiel, Alex Marciter hingegen war Außenseiter. Die jeweiligen Favoriten gingen mit 2-0 in Führung, mussten dann das 1-2 und den Ausgleich hinnehmen und kamen dann im Armageddon weiter.

Somit standen in zehn Finalspielen fünf NRW-Spieler.

Im Finale der U10 dominierte Hussain zu Beginn und ging mit 2-0 in Führung. Als Hussain auch die dritte Partie gewinnen konnte, war das Match beendet und Hussain stand als WM-Vorrundenteilnehmer fest. 
In der U10w gewann Tamila Trunz zunächst eine Partie, ehe sie zweimal unterlag. In Runde vier schaffte sie es nicht mehr, das Match zu drehen und unterlag schließlich mit 1-3. 
Ihre große Schwester Michelle gewann nach einem Auftaktremis in Runde zwei. Die Niederlage in Runde drei warf sie nicht um. Mit einem Sieg in der vierten Partie gewann auch Michelle ihr Match und erreichte die WM-Vorrunde.

In der U14w kam Linda Becker zu einem glücklichen Weißremis und gewann dann mit Schwarz. Den ersten Matchball konnte sie nicht verwandeln und spielte erneut Unentschieden. Im letzten Spiel konnte sie dann ein besseres Turmendspiel Remis geben und sicherte sich die Qualifikation.
In der U18 verlor Alexander Suvorov die zweite Runde nach einem Auftaktremis. Doch in Runde drei glich er aus und entschied das Match in der Schlussrunde für sich.

Somit gingen von zehn Qualifikationsturnieren vier Siege nach NRW.

Foto: Carmen Voicu-Jagodzinsky, Linda Becker

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