Informationen zum Training in den Vereinen

Olaf Winterwerb - Gemäß Planung der Landesregierung NRW soll ab dem 30.05.2020 die Ausübung von Sportarten auch mit unvermeidbarem Körperkontakt und in geschlossenen Räumen wieder gestattet werden. Das ist sicherlich erfreulich bringt aber trotzdem Probleme und Gefahren mit sich, wobei ich das Aufnehmen des Trainings nicht so problematisch sehe wie die Belebung des Spielabends. Da ich in letzter Zeit von mehreren Vereinsvertretern angesprochen worden bin wie dort verfahren werden kann, hier ein paar Bestimmungen, Informationen und Empfehlungen.

Zu den Räumlichkeiten: Alle anderen Vereine die in fremden Räumlichkeiten den Schachsport ausüben, sei es von der Stadt oder Gemeinde oder auch von anderen Institutionen wie kirchlichen oder gemeinnützigen Organisationen sollten trotz früher vereinbarten Nutzungsrechten hier um Zustimmung bitten. Gerade im Bereich der Nutzung von Schulen gibt es in NRW nach Angaben des LSB stark abweichende Verhalten von Städten und Gemeinden da diese die Coronabetreuungsverordnung unterschiedlich auslegen. Manche Städte stellen die Räumlichkeiten zur Verfügung andere haben jetzt schon bis zum Ende der Sommerferien dies ausgeschlossen. Der LSB ist dort aber in Verhandlungen. Also besser Nachfragen bevor es zu Problemen kommt.

Formalitäten Alle Teilnehmer müssen die beiden Anlagen:
Bestätigung über die Information der Teilnehmer über die COVID-19 Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen

  • Einwilligungserklärung gemäß Artikel 6/7 zur Erfassung von Kundenkontaktdaten gemäß Corona-Schutzverordnung unterschreiben (bei Minderjährigen die Erziehungsberechtigten). Weiterhin muss von jedem Training / Vereinsabend eine Anwesenheitsliste geführt werden, die die genauen Anfangs- und Enddaten enthalten muss, auch kurzfristige Besucher, sei es auch nur um jemanden abzuholen, müssen sich eintragen (daher am besten draußen warten lassen).

Jedem sollte klar gemacht werden das ein Restrisiko immer besteht, insbesondere Mitglieder aus den Risikogruppen sollten darauf angesprochen werden.

https://www.lsb.nrw/medien/news/artikel/wiederaufnahme-des-sportbetriebs https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/200508_fassung_coronaschvo_ab_11.05.2020.pdf

Zum Training: Das Training/Jugendtraining könnte wie folgt gestaltet werden:

  • Vorher die Räume herrichten das die Tische in geeigneten Abstand stehen und Beamer vorbereiten
  • Kleine Gruppen von 4-6 Spielern (Wer Atemwegssymptome zeigt darf nicht teilnehmen!), die Tische sollten einzeln stehen mit 1,5 m Abstand Bei größeren Gruppen können Sie die Mindestgröße einfach berechnen: Neben dem Fluchtweg links und rechts von 2,40 Metern (= 2 x 1,20), müssen Sie 1,50 Meter zwischen den Mitgliedern einkalkulieren. Das sind schon 15 Meter bei zehn Mitgliedern, sodass der Raum eine Breite von knapp 18 Metern haben muss.
  • Training am besten nur über Beamer, alternativ Demobrett
  • Schreibmaterial sollte von den Trainierenden mitgebracht werden
  • Seife und Desinfektionsmittel sollten zur Verfügung stehen
  • Die Trainierenden gehen mit Schutzmaske in Abständen in den Lehrraum und können an ihren Platz die Masken absetzen
  • Sollten doch Spielmaterial eingesetzt werden, so sind Handschuhe zu tragen, der Abstand zu wahren und das Spielmaterial nach Gebrauch zu desinfizieren
  • Nach dem Training verlassen alle den Raum und fahren direkt nach Hause

Bestätigung über die Information der Teilnehmer*innen über die COVID-19-Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen

Einwilligungserklärung gemäß Artikel 6 Abs. 1 lit. a) i.V.m. Artikel 7 DSGVO zur Erfassung von Kundenkontaktdaten gemäß Corona-Schutzverordnung NRW nebst den entsprechenden Datenschutzhinweisen (zugleich Informationspflichten nach Artikel 13 DSGVO)

Die Landestrainerin Carmen Voicu-Jagodzinsky informiert

Pandemiebedingt fallen nicht nur alle Turniere aus, sondern auch das Kadertraining musste fast vollständig eingestellt werden.

Auch bereits terminierte Zentrallehrgänge für die aussichtsreichsten Kaderspieler mussten abgesagt werden.

Zumindest für die stärksten Mädchen und die Spitzenspieler der U10 geht es aber online in drei Gruppen weiter. Dabei handelt es sich um die - zum Teil schon auf nationaler und internationaler Ebene erfolgreichen – Spielerinnen: Melanie Müdder, Luisa Bashylina, Dana Berelowitsch (alle SG Solingen), Eva Rudolph (Düsseldorfer SK), Linda Becker, Catriona Dartmann Aubanell (beide SV Hemer), Alicia Orlova ( Sf Gerresheim), Hussain Besou (Turm Lippstadt), Tom Dordevic und Luka Xue (beide Düsseldorfer SV).

Eine weitere Gruppe im U10-Bereich ist darüber hinaus in Planung.

Ein Onlinetraining über Skype kann ein Präsenztraining nicht ersetzen, weil auch nur geringe Nebengeräusche sofort bei der gesamten Gruppe ankommen. Auch die „Beaufsichtigung“ der Gruppe ist schwieriger, weil man nicht immer alle Spielerinnen und Spieler im Bild hat. Somit ist eine Arbeit in Kleingruppen erforderlich.

Aber alle machen das Beste aus den Umständen und arbeiten fleißig mit.

Auch wenn unklar ist, wann es wieder mit Turnieren weitergeht und ob die geplante Deutsche Meisterschaft im Herbst dann auch wirklich stattfinden kann, ist es wichtig, dass man auf ein Ziel hinarbeiten kann.

Schachtassen mit neuen Motiven

Der Schachbund NRW bietet in seinen Shop Tassen mit sechs neuen, lustigen Schachmotiven (König, Dame, Turm, Läufer, Springer, Bauer) an, die ab sofort dort bestellt werden können.

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Durch klicken auf dem jeweiligen Bild kommen Sie direkt zum Shop des Schachbundes NRW. Die Schachtassen werden auch als Set verkauft. 

Corona - "Die zehn Leitplanken des DOSB"

Um wieder Sport zu betreiben hat der Deutsche Olympische Sportbund ein Positionspapier und "Leitplanken" für die Vereine entwickelt.

STATEMENT ZU DEN ENTSCHEIDUNGEN DER BUNDESREGIERUNG

Corona-Pandemie: Reaktion des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zu den von der Bundesregierung und den Landesregierung gefassten Beschlüssen vom 15. April 2020. 

Der unter dem Dach des DOSB organisierte Sport trägt die am gestrigen Tag gefassten Beschlüsse der Bundesregierung und der Landesregierungen verantwortungsbewusst mit und wird auch weiterhin seinen Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie leisten. Gleichzeitig bereiten wir uns in SPORTDEUTSCHLAND aber auch intensiv und professionell auf eine Öffnung des vereinsbasierten Sporttreibens vor. Wir haben der Bundes- und Landespolitik bereits am Dienstag ein Angebot vorgelegt, wie sich der autonom organisierte Sport eine Übergangsphase nach dem Ende der aktuellen Kontakteinschränkungen vorstellen kann und werden gemeinsam mit unseren Mitgliedsorganisationen weiter an der sportartspezifischen Ausgestaltung arbeiten.

Auf der Grundlage von zehn generellen Leitplanken für das Sporttreiben in Corona-Zeiten werden wir mit unseren Spitzenverbänden sportartspezifische Übergangs-Regeln entwickeln, um einen an die Situation angepassten Sport- und Trainingsbetrieb in unseren Vereinen zu ermöglichen. Alfons Hörmann, Präsident des DOSB: „Wie wertvoll der Sport in unserem Leben ist und wie stark der Verzicht darauf schmerzt, erleben und spüren wir alle von Tag zu Tag deutlicher. Daher werden wir seitens des DOSB den offenen Dialog mit der Politik konsequent fortsetzen. Wir wollen uns für eine verantwortungsbewusste Öffnung der Sportanlagen einsetzen, weil unser Land damit zum richtigen und wichtigen Zeitpunkt organisierte Beweglichkeit erfahren kann.“ 

Quelle: DOSB

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